BAYERN BIER GELO GmbH │ Bier-Lexikon

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Wissen, das schmeckt: was Sie schon immer über Bier wissen wollten...
BAYERN BIER Gelo GmbH Herstellung von Getränkekonfektionen

BIER-LEXIKON

Alkoholfrei

Obergäriges und untergäriges Bier, dem entweder in aufwendige Verfahren der Alkohol entzogen oder bei dessen Gärprozeß die Alkoholbildung gestoppt wurde. Der Anteil alkoholfreien Bieres liegt laut einer Erhebung von 1997 bei 5 Prozent.

 

Bock

Angeblich vom Namen Einbeck abgeleiteter Begriff.

Das Bier aus der niedersächsischen Stadt Einbeck wurde zu Hansezeiten nach ganz Europa exportiert. Für die langen Transportwege wurde es haltbar gemacht, d. h. Stärker eingebraut. Bockbier hat heute mindestens 5,5 Volumenprozent Alkohol.

 

Dampfbier

Obergärige Spezialität, die bei höheren Temperaturen vergoren wird. Im Lagertank entsteht Druck, der dampfartig entweicht. Das alte Rezept wurde von der Brauerei Gebrüder Maisel in Bayreuth wieder entdeckt.

 

Doppelbock

Noch stärker als Bockbier eingebraut. Zuerst von Franziskaner-Mönchen in Bayern hergestellt. Sie nannten ihr Bier „Salvator“. Daraus resultiert die heutige Gewohnheit, Starkbieren Namen zu geben, die auf „-ator“ enden.

 

Dunkel

Unter- und obergärige Biere, zu deren Herstellung dunkles Malz verwendet wird. Früher in Brauereien gebräuchlich,denen für ihr Bier eher hartes Wasser zur Verfügung stand. Heute werden viele Biere auch in der dunklen Variante angeboten.

 

Export

Untergäriges Bier, das nicht so stark gehopft wird wie Pilsener, also weniger bitter schmeckt.

 

Hell

In der Regel untergärige Biere, die mit hellem Malz gebraut werden, also eine helle Farbe haben.

 

Kristall

Werden die Hefepartikel des Weizenbieres nach der Herstellung herausgefiltert, ist es kristallklar. Verbleiben die Partikel im Bier, wird es also nicht filtriert, bleibt es hefetrüb. Heute bieten viele Weizenbierbrauer ihr Produkt in beiden Versionen an.

 

Märzen

Vor Erfindung der modernen Kühltechnik ging die Brausaison im März zu Ende. Das Märzbier wurde stärker eingebraut um es haltbar zu machen und den Sommer über in kühlen Kellern lagern zu können.

 

Naturtrüb

Bier, dessen Hefepartikel nicht herausfiltriert werden, weshalb es trüb, wie die Natur es schuf, ausschaut.

 

Obergärig

Die alkoholische Gärung des Bieres wird durch Hefekulturen ausgelöst. Beim obergärigen Prozeß sammelt sich die Hefe an der Oberfläche und wird dann abgeschöpft.

 

 

 

 

Pilsener

Trat seinen Siegeszug Mitte des vergangenen Jahrhunderts an. Die untergärige Braumethode der böhmischen Brauer wurde mit Ausnahme Bayerns und des Niederrheins fast überall in Deutschland übernommen, nachdem die für den kalten Gärprozeß notwendige Kältetechnik zur Verfügung stand. Heute sind zwei drittel

aller konsumierten Biere nach Pilsener Art hergestellt.

 

Rauchbier

Die Gerste für dieses dunkle Bier wird über einem offenem Holzfeuer zu Malz gedarrt. Daher sein Geschmack, der an schottischen Maltwhisky erinnert. Rauchbier ist heute eine Spezialität einiger Bamberger Brauereien.

 

Reinheitsgebot

Das erste Gebot deutscher Brauer, verkündet 1516 vom bayrischen Herzog Wilhelm IV.: Du sollst für die Herstellung des Bieres keine anderen Zutaten nehmen als Wasser, Malz und Hopfen. Es gilt als das erste Verbraucherschutzgesetz der Welt.

 

Roggenbier

Roggenbier ist ein Bier zu dessen Herstellung Roggen als Stärkelieferant für die Alkoholische Gärung eingesetzt wird. Es wurde in Deutschland bis zur Einführung des Reinheitsgebotes verbreitet gebraut, dann aber allgemein verboten, weil der Roggen dringend zur Brotherstellung gebraucht wurde. Mittlerweile wird Roggenbier wieder angeboten.

 

Stammwürze

Extrakt der unvergorenen Würze in der Sudpfanne. Im Gärprozeß wird etwa ein Drittel in Alkohol und ein weiteres in Kohlensäure umgewandelt, die aber im Gärprozeß reduziert wird. Das restliche Drittel bleibt als unvergorener Extrakt im Bier.

 

Untergärig

Die untergärige Braumethode konnte auf breiter Ebene erst nach der Erfindung der modernen Kältetechnik 1877 angewendet werden. Sie erfolgt bei etwa vier bis neun Grad Celsius. Untergärige Hefe setzt sich nach Ende des Gärprozesses am Boden ab.

 

Weißbier, Weizenbier

Obergäriges Bier aus einer Mischung von Gersten- und Weizenmalz. Da die Gärung früher mit Hefe und Milchsäure in Gang gesetzt wurde, konnte es zu einem unangenehmen Beigeschmack kommen, der mit einem Spritzer Zitrone neutralisiert wurde. Der Gesetzgeber schreibt als Mindestanteil 50 Prozent Weizenmalz vor.

Durch seinen hohen Kohlensäuregehalt wirkt es erfrischend, was es außerhalb seines bayrischen Kerngebietes zu einem sommerlichen Trendgetränk machte.

 

Da der Alkoholgehalt entgegen landläufiger Meinung ein wenig höher ist als der des Pilseners, löschen Kenner ihren Durst zwar zuerst mit Weißbier, dann aber gehen sie zum Pils mit etwas weniger Volumenprozenten über.

 

Das beste bayerische Bier.

Wir haben es.

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